10 Fehler beim (automatisierten) Trading und wie Du sie vermeidest


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Veröffentlicht von Joanne Snel am 6. Oktober 2021
Insights


Hallo! Mein Name ist Joanne und ich bin Teil des lemon.markets-Teams in Berlin. Wir bauen eine Trading API, mit der Entwickler:innen ihre eigene Trading Experience gestalten können. Außerdem wollen wir eine Umgebung schaffen, in der Nutzer:innen sich zu der Schnittmenge von  Algorithmus-Entwicklung und dem Aktienmarkt austauschen können. Wir wollen zu dieser Diskussion auch etwas beitragen und haben deshalb eine Liste mit zehn Fehlern zusammengestellt, die Anfänger im automatisierten Handel (um ehrlich zu sein, manchmal auch erfahrene Profis) machen können. Damit sie Dir nicht passieren, haben wir zusätzlich erklärt, wie Du sie vermeiden kannst.

Nachdem Du diesen Artikel gelesen hast, solltest Du Dir einiger Biases bewusst sein, mit denen viele Anleger im automatisierten Handel irgendwann einmal konfrontiert werden. Das Gute ist, dass Du mit den richtigen Tools vermeiden kannst, selbst in die Falle zu tappen.

Wir haben diese Fehler in zwei Abschnitte unterteilt: Solche, die passieren können, bevor Dein Algorithmus live ist, und solche, die passieren können, wenn Dein Algorithmus in Betrieb ist. So bist Du auf alle Probleme vorbereitet, die beim Entwickeln Deiner eigenen Strategie auftreten können.

Bevor Du live gehst ⏰

Bevor Du all Dein hart verdientes Geld in Deinen Algorithmus steckst (das wäre Fehler Nr. 1 😉), solltest Du sicherstellen, dass Deine Strategie auf realistischen Annahmen beruht. Du könntest dich in die Theorie vertiefen, aber das reicht oft nicht, da der Markt in Wirklichkeit ganz anders funktioniert, als er in der Theorie aussehen sollte. Oft ist es eine gute Idee, einige Simulationen durchzuführen, um zu sehen, wie sich die Strategie in der "echten Welt" verhalten würde. Schauen wir uns an, welche Probleme es dabei geben kann:

1. Blindes Kopieren von fremden Codes

Besonders für die Anfänger im automatisierten Handel, ist ein Blick auf die Projekte und Strategien anderer Nutzer:innen ein guter Ausgangspunkt. Deshalb teilen wir auch ständig unsere lemon.markets Projekte, wie zum Beispiel diesen Artikel zur Mean-Reversion-Strategie. Der Unterschied zwischen dem blinden Kopieren des Codes von jemandem und dem gründlichen Verstehen der Strategie ist jedoch groß. Und selbst dann könntest Du einigen Schwachstellen ausgesetzt sein, die Dir nicht bewusst sind (z. B. weil Du die Strategie unter anderen Marktbedingungen als der Autor ausführst). Schließlich werden andauernd Artikel veröffentlicht, in denen Entwickler:innen behaupten, dass sie eine "Erfolgsstrategie" entwickelt haben. Wenn das wirklich der Fall wäre, gäbe es schon viel mehr Millionäre. 💸

Du kannst diesen Fehler vermeiden, indem Du Deinen eigenen Code schreibst. Auf diese Weise weißt Du, wie er auf unterschiedliche Marktbedingungen reagieren wird (oder sollte). Es ist wichtig, dass Du den Algorithmus immer wieder überprüfst. Ein weiterer heißer Tipp: Kommentiere Deinen Code - glaub uns, Dein Zukunfts-Ich und die potentiellen Mitgestalter (#opensource) werden es Dir danken.

2. Überanpassung

Wenn Du Deine Handelsstrategie auf historischen Daten aufbaust, musst Du darauf achten, dass Dein Modell nicht zu stark angepasst wird. Mit anderen Worten: Deine Strategie darf in der Testphase nicht zu gut abschneiden. Das mag kontraintuitiv klingen, aber lass es mich erklären. Wenn Du eine Strategie entwickelst, die wirklich gut abschneidet, liegt das vermutlich daran, dass Du sie für die Dauer des Testzeitraums speziell auf den Markt abgestimmt hast. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass Du Deine Strategie zu sehr angepasst hast, ist die Verwendung vieler verschiedener Prädiktoren (bis zu dem Punkt, an dem Du nicht mehr verstehst, was genau passiert). Es ist wahrscheinlich, dass die Strategie darauf abgestimmt ist, was der Markt in der Vergangenheit getan hat, und nicht unbedingt darauf, was der Markt heute und morgen tut.

Dieser Fehler kann vermieden werden, wenn Du einen Out-of-Sample-Test zur Überprüfung eines Trading Systems  verwendest, indem Du z. B. die Daten des letzten Jahres nicht berücksichtigst. Du solltest nur Tests mit Daten durchführen, die nicht für die Entwicklung oder das Training (im Falle von maschinellem Lernen) Deiner Strategie verwendet wurden. Statt Backtesting (oder besser noch ergänzend) kannst Du auch Walk Forward Testing oder Paper Trading durchführen. Das bedeutet, dass Du Deine Strategie nicht nur anhand vergangener Marktbedingungen testest, sondern auch anhand der aktuellen Bedingungen. Ein Nachteil ist, dass Du Deine Strategie nicht mit jahrelangen Daten gleichzeitig testen kannst, sondern in einem Echtzeitkontext arbeiten musst. Beide Varianten haben ihre Vorteile.

3. Survivorship Bias

Survivorship Bias ist genau das, wonach es sich anhört - man konzentriert sich nur auf die Gewinner und ignoriert die (Bedingungen der) Verlierer blind. Im automatisierten Handel können die Begriffe "Gewinner" und "Verlierer" in verschiedenen Zusammenhängen verwendet werden. Wenn Du zum Beispiel die Performance Deiner Handelsstrategie mit einem Marktindex vergleichst, musst Du sicherstellen, dass Dein Datensatz vollständig ist. Du solltest darauf achten, dass der Index ein repräsentatives Abbild des Marktes für Deinen Testzeitraum ist. Das bedeutet, dass auch Unternehmen einbezogen werden, die es nicht mehr gibt. Wenn Du die Aktien, die Pleite gegangen sind, ignorierst, überschätzt Du die historische Leistung des Marktes, was dazu führen könnte, dass Du eine gute Handelsstrategie verwirfst. Genauso solltest Du beim Backtesting sicherstellen, dass Du einen vollständigen Datensatz verwendest. Sonst würde es so aussehen, als ob Deine Strategie besser funktioniert, als sie es tatsächlich tut.

Außerdem kann die Survivorship Bias Dich so beeinflussen, dass Du Dich bei Deiner Recherche nur auf erfolgreiche Strategien stützt. Vielleicht gehst Du mehr Risiken ein, als Dir bewusst ist, oder Du wendest etwas an, das immer wieder erfolglos war. Du kannst diesen Bias vermeiden, indem Du gründlich recherchierst, Dich in der Community engagierst (z. B. in unserer Slack-Community und in unserem Blog), wissenschaftliche Paper liest und analytisch bleibst.

4. Nicht alle Kosten einkalkulieren

Egal, ob Du Back- oder Walk-Forward-Tests durchführst, Du musst Transaktionsgebühren, Liquiditätskosten, Slippage, Wechselgebühren und andere Kosten berücksichtigen. Je nachdem, was Du handelst und wo Du Deine Trades platzierst, können sich diese Kosten schnell summieren. Sie können auch dazu führen, dass eine theoretisch profitable Strategie nicht länger profitabel ist. Deshalb ist es wichtig, diese Kosten von Anfang an einzuplanen und realistische Marktbedingungen möglichst genau zu stimulieren.

Wie hoch diese Kosten sein werden, erfährst Du von Deinem Broker. Trotzdem ist es manchmal schwer herauszufinden, was/wie viel Du genau erwarten kannst. Glücklicherweise musst Du Dir bei lemon.markets keine Sorgen über versteckte Kosten machen - wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, transparent und bezahlbar zu bleiben. Außerdem ist und bleibt unsere Papiergeld-Umgebung kostenfrei, damit Du Deine Strategie ausgiebig testen kannst, bevor Du damit live gehst.

5. Look-Ahead Bias 

Bei der Entwicklung Deiner Strategie solltest Du berücksichtigen, ob relevante Informationen zu dem Zeitpunkt veröffentlicht sind, an dem Du sie nutzt. Du solltest keine Entscheidungen auf der Grundlage von Informationen treffen, die noch nicht verfügbar sind. Das mag zwar offensichtlich erscheinen, ist aber beim Backtesting ein ziemlich leicht zu begehender Fehler. Deine Strategie könnte auf Kennzahlenen wie Gewinnberichten oder Arbeitslosenzahlen basieren, die ganz bestimmte Veröffentlichungstermine haben. Gewinnberichte beispielsweise werden vierteljährlich veröffentlicht. Rückwirkend könntest Du wissen, dass das Unternehmen A im dritten Quartal 2020 schlecht abschneidet und könntest Deine Handelsstrategie aufgrund dieser Information anpassen. Wenn Du jedoch in Echtzeit handelst, hast Du keinen Zugang zu diesen Informationen, während Q3. Deshalb solltest Du Informationen, die Du für die Entwicklung und den Backtest Deiner Strategie verwendest, immer kritisch betrachten.

Wenn Du mehr über diesen Bias lesen möchtest, findest Du hier einen interessanten Artikel.

Im Betrieb 🏃

Sobald Deine Handelsstrategie live ist, gibt es noch ein paar andere Dinge, die Du beachten musst. Lass uns einen Blick darauf werfen.

6. Keine Stop Loss Orders

Alle professionellen Trader:innen arbeiten mit Stop-Loss-Orders - diese sollen Dir helfen, das Risiko zu begrenzen, indem sie große Verluste verhindern. Eine Verkaufs-Stop-Order wird unterhalb des aktuellen Marktpreises platziert, um einen zu großen Verlust bei einem Verkauf zu verhindern, während eine Kauf-Order oberhalb des aktuellen Marktniveaus platziert wird, um eine Aktie zu kaufen, bevor der Preis zu stark steigt. Mit lemon.markets, kannst Du eine Market Order ganz einfach in eine Stop-Market-Order umwandeln, indem Du einen zusätzlichen Parameter (den Stop-Preis) spezifizierst. Das sieht dann folgendermaßen aus:

1requests.post("https://paper-trading.lemon.markets/rest/v1/spaces/SPACE_UUID/orders/", data={"isin": ISIN, "valid_until": VALID_UNTIL, "side" : BUY/SELL, "quantity": QUANTITY, "stop_price": STOP_PRICE}, headers={"Authorization": "Bearer TOKEN"})

Im obigen Code Snippet sollte alles, was in Großbuchstaben geschrieben ist, durch die richtigen Variablen ersetzt werden.

7. Zu groß, zu früh

Auch wenn Deine Strategie wahrscheinlich nicht den Markt bewegen wird, solltest Du wissen, ob sie skaliert werden kann. Daher ist es eine gute Idee, Deine Strategie langsam zu skalieren (und nicht Dein gesamtes Kapital auf einmal zu investieren), wenn sie die gewünschte Rendite erbringt. Für ein gutes Risikomanagement, solltest Du außerdem bestimmte Limits festlegen, z. B. Trades vermeiden, die mehr als 1 % oder sogar 0,05 % Deines Gesamtkapitals ausmachen.

Bei lemon.markets haben wir das Konzept der Spaces geschaffen, die dabei helfen. Wir haben einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, den Du hier nachlesen kannst. Wenn Du an einer kurzen Zusammenfassung interessiert bist: Spaces ermöglichen es Dir, Deinen Account in kleinere Teilbereiche aufzuteilen. Das bedeutet, dass Du genau kontrollieren kannst, welcher Prozentsatz Deines Kapitals in eine bestimmte Strategie investiert wird. Du kannst später noch zusätzliche Mittel zu einem Space hinzufügen. Das bedeutet, dass Du mehrere Strategien gleichzeitig ausführen und genau festlegen kannst, wie viel Deines Kapitals Du jeweils einsetzen möchtest.

8. Systemstörung

Für die meisten Menschen, die sich an den automatisierten Handel wagen, besteht eines der Hauptziele darin, systematisch eine bestimmte Handelsstrategie zu verfolgen und/oder schnell Investitionsmöglichkeiten zu erkennen. Wenn Du Deine Strategie zu Deiner Zufriedenheit eingerichtet und das entsprechende Backtesting durchgeführt hast, gibt es keinen Grund, einzugreifen. Du willst vermeiden, dass Du emotional involviert wirst. Die Kunst besteht darin, ein Gleichgewicht zu finden zwischen der Überwachung Deiner Strategie (um sicherzustellen, dass sie immer noch die Trades tätigt, die Du von ihr erwartest) und zuzulassen, dass sie so funktioniert, wie Du wolltest. Häufig sind Menschen risikoscheu und lassen eine verlustreiche Strategie länger laufen, als sie sollte oder stoppen eine erfolgreiche Strategie, die Gewinne macht, zu früh (um andere Verluste zu vermeiden).

9. Performance Indikatoren vergessen

Es gibt viele Möglichkeiten, die Performance Deiner Handelsstrategie zu bewerten. Am naheliegendsten ist es, den Gewinn zu berechnen, z. B. den jährlichen Durchschnittsprozentsatz. Du kannst aber auch das Risiko (die Volatilität) dem Du Dich aussetzt, die Sharpe Ratio, den maximalen Drawdown, die Höhe der zusätzlichen Gebühren, die Anzahl der Gewinngeschäfte im Vergleich zu den Verlustgeschäften, die durchschnittliche Höhe der Gewinne im Vergleich zu den Verlusten, die Haltedauer, usw. betrachten. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, und manche Kennzahlen sind vielleicht besser geeignet als andere. Aber wenn Du Dich nur auf die Gewinne konzentrierst, erhältst Du keinen ganzheitlichen Überblick über Deine Strategie und ihre Performance.

10. Nie etwas ändern

Die Wahrheit ist, dass der automatisierte Handel ein dynamischer Bereich ist. Wenn Du eine Möglichkeit in dem Markt siehst, musst Du Deine Strategie wahrscheinlich innerhalb der nächsten sechs Monate anpassen und aktualisieren. Das kann an Trends im automatisierten Handel liegen (andere könnten an der gleichen Stelle Alpha finden wie Du) oder an Veränderungen im Markt. Es wäre ein großer Fehler anzunehmen, dass Deine Arbeit getan ist, sobald Du eine funktionierende Strategie gefunden hast. Die Lösung? Informiere Dich über die Entwicklungen im automatisierten Handel (tritt unserem Slack bei!) und beobachte die Performance Deines Algorithmus.

Wir sind neugierig, ob Dir einer dieser Fehler bekannt vorkommt? Wir hoffen, dass Du diese Fehler nun kennst und sie vermeiden kannst, bevor sie passieren. Wenn Du schon einen oder zwei davon gemacht hast, lass es uns wissen und erzähle uns, wie Du sie beheben konntest.

Wenn Du Dich noch nicht bei lemon.markets angemeldet hast, solltest Du Dich unserer  Warteliste anschließen. Wir freuen uns darauf, Dich in der Community zu begrüßen. Alle Fragen kannst Du in unserem Slack-Channel stellen oder per E-Mail an [email protected].

Ich freue mich darauf, Dich schon bald auf lemon.markets begrüßen zu dürfen 🍋

Joanne

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