Trading Terminologie, die Du als Anfänger:in kennen solltest


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Joanne Snel24. November 2021
Insights


Das Trading-Universum ist bekannt für seine ganz eigene Sprache. Wenn also jemand sagt, er*sie sei "bullish" bei einer Aktie, ist nicht das Tier 🐂 gemeint. Wenn Du ein*e Entwickler:in bist, der*die sich fürs Trading interessiert, aber wenig bis gar keine Erfahrung damit hat, bist Du hier genau richtig. In diesem Artikel werden wir einige Trading-Begriffe für Anfänger:innen erläutern, um sicherzustellen, dass Du auf dem Laufenden bist und die API problemlos bedienen kannst.

Bei lemon.markets fördern wir eine Community von Entwickler:innen, die ihre eigene Brokerage-Experience bauen wollen. Sei es eine automatisierte Trading Strategie oder eine Finanz-WebApp - die lemon.markets API bietet die Infrastruktur, um Dein Brokerage-Produkt zu bauen. Bevor Du jedoch mit dem Bauen beginnst, solltest Du Dir einen allgemeinen Überblick darüber verschaffen, was Dich erwartet, wenn Du mit dem Traden beginnst.

Setting the Scene: Das "Was"

Der offensichtliche Ausgangspunkt ist: Was ist Trading? Unter Trading verstehen wir die aktive Teilnahme an den Finanzmärkten durch den Kauf und/oder Verkauf von Wertpapieren. Du kannst mit Aktien handeln, die einen Bruchteil des Eigentums an einem Unternehmen darstellen - mit anderen Worten: Wenn Du 100 Aktien von Apple besitzt, hast Du das Recht auf 0,000000006%¹ der Vermögenswerte und Gewinne von Apple. Du kannst davon ausgehen, dass der Wert Deiner Aktien (und damit ihr Preis) aufgrund verschiedener Einflussfaktoren schwanken wird. Aber Du kannst natürlich auch andere Wertpapiere handeln:

  • Anleihen, dabei handelt es sich um “Kredite”, die von Unternehmen oder Regierungen mit dem Versprechen aufgenommen werden, sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums an Dich zurückzuzahlen;
  • Exchange Traded Funds (ETF), die wie Aktien gehandelt werden können, aber einen Index, eine Branche oder einen Markt abbilden;

und andere Finanzinstrumente, die den Rahmen dieses Artikels sprengen würden.

Plattformen: Das "Wo" und "Wer”

Der (Aktien-)Markt besteht aus verschiedenen Börsen, an denen Käufer und Verkäufer von Wertpapieren zusammenkommen. Vielleicht hast Du schon von dem New York Stock Exchange (NYSE) oder dem NASDAQ gehört. Manchmal handelst Du auch nicht an einer zentralen Börse, sondern außerbörslich (over-the-counter, OTC). Das bedeutet, dass Du direkt mit dem Verkäufer tradest, ohne die Aufsicht einer Börse.

Als Einzelperson kannst Du nicht direkt an einer Börse traden, sondern benötigst einen Vermittler, der Deine Orders für Dich tätigt: einen Broker. Vielleicht bietet Deine Bank Anlagemöglichkeiten an und fungiert als Broker oder Du musst Dir selbst einen Broker suchen. Da gibt es z.B. auch Plattform mit einer mobilen App, wie Robinhood oder Trade Republic. Oder, wenn Du Entwickler:in bist und Deine Trades anhand von Code platzieren möchtest, dann ist die lemon.markets API perfekt für Dich. Unabhängig davon, wo Du tradest, musst Du mit einer Transaktions-/ Kommissionsgebühr rechnen. Recherchiere dazu am Besten vorher!

Beteiligung: Das "Warum"

Warum solltest Du überhaupt traden? Der Aktienmarkt kann als "Bären-" oder "Bullenmarkt" bezeichnet werden - ersterer bedeutet, dass die Kurse im Allgemeinen fallen, während letzterer das Gegenteil signalisiert: Wachstum. Meistens dauert ein Bullenmarkt länger als ein Bärenmarkt, was für Anleger, die ihr Vermögen durch die Teilnahme am Aktienmarkt vermehren wollen, in die Karten spielt. Daher entscheiden sich viele Trader dafür, nach (einer oder mehreren) Strategien zu handeln, d. h. nach Regeln, die festlegen, wann sie einen Trade machen möchten. Die von Dir getätigten Trades und die Finanzinstrumente die Du besitzt, bilden Dein Investment Portfolio. In der Regel wird empfohlen, das Portfolio zu diversifizieren, um das Risiko zu minimieren (d.h. das Ausmaß, in dem Du von Kursänderungen betroffen bist). Das Geld, das Du mit Deinen Trades verdienst, ist Deine Portfoliorendite. Aber wie genau kann man an der Börse Geld verdienen?

Ausführung: Das “Wie”

Du musst Orders platzieren, d.h. Du beauftragst Deinen Broker, ein bestimmtes Finanzinstrument in Deinem Namen zu kaufen oder zu verkaufen. Es gibt verschiedene Arten von Orders, die Du erteilen kannst. In diesem Artikel findest Du eine grundlegende Übersicht. Wenn Du zu einem niedrigen Preis kaufst und zu einem höheren Preis verkaufst, hast Du einen Gewinn erzielt. Klingt ziemlich einfach, oder? Beachte, dass eine Börse in der Regel zwei Preise oder Quotes angibt, den Bid- und Ask-Preis. Der Bid-Preis ist der höchste Preis, zu dem ein Käufer bereit ist, eine bestimmte Anzahl von Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen. Der Ask-Preis ist der niedrigste Preis, zu dem ein Verkäufer bereit ist, eine Aktie zu verkaufen. Als Privatperson kaufst Du Aktien normalerweise zum Ask-Preis und verkaufst sie zum Bid-Preis. Der Bid-Preis ist niedriger als der Ask-Preis, und die Differenz zwischen den beiden Kursen wird als Spread bezeichnet.

Du brauchst ein gewisses Gespür für die Kursentwicklung, um den richtigen Zeitpunkt abzupassen und einen Gewinn zu erzielen, oder Du entscheidest Dich für eine Buy-and-Hold-Strategie (d.h. Du platzierst nur Kauf-Orders). Diese Strategie beruht auf der Annahme, dass die Aktienkurse langfristig steigen. Bei einem gut diversifizierten Portfolio führt eine Buy-and-Hold-Strategie sehr oft zu langfristigen Renditen. Wenn Du weitere Anregungen für andere Trading Strategien suchst, lies unseren Artikel über anfängerfreundliche Handelsstrategien.

Wenn Du mit dem Trading-Universum bisher noch nicht vertraut warst, bist Du jetzt bereit loszulegen. Gibt es weitere Begriffe, die Dir noch nicht geläufig sind? Oder Konzepte, die Du gerne erklärt haben möchten? Lass es uns wissen.

Wenn Du Dich fürs automatisierte Trading interessierst, registriere Dich jetzt bei lemon.markets. Wir würden uns freuen, Dich mit an Bord zu haben!

Joanne von lemon.markets 🍋

¹ Stand vom 12. November 2021 hat Apple insgesamt 16.406 Mio. Aktien im Umlauf.

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